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  • Thomas Seiffert

Bei Inkontinenz: ausreichend trinken

Unabhängig von der Ursache und der Ausprägung einer Harninkontinenz versuchen viele Betroffene, aus Angst vor einem unkontrollierten Harnabgang möglichst wenig zu trinken. Damit erreichen sie jedoch genau das Gegenteil. Die Blasenmuskulatur wird durch die Füllung der Blase trainiert. Ist die Blase nur noch halb oder kaum gefüllt, erschlafft die Muskulatur, das Fassungsvermögen der Blase verringert sich und der Harndrang nimmt zu. Bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr werden zudem die Nieren nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und produzieren einen hoch konzentrierten Urin, der die Blase reizt und den Harndrang verstärkt.


Darüber hinaus werden Nieren und Blase schlechter durchspült, was das Risiko für Harnwegsinfektionen steigert. Ausreichend trinken spielt also eine große Rolle einer Inkontinenz. Wichtig ist aber nicht wieviel, sondern auch was man trinkt. An besten eignen sich stilles Wasser und Kräutertees. „Leitungswasser ist ein hervorragender Durstlöscher für alle, die unter Inkontinenz leiden“, sagt Dr. Stefan Koch vom Forum Trinkwasser e.V. „Es reizt die Blase nicht und spielt bei der Ausleitung von Abfall- und Schadstoffen eine zentrale Rolle“.



Obiger Text ist eine Zusammenfassung eines Beitrages aus „pflegepartner – Das Magazin für pflegende Angehörige“ und wurde vom FSP Pflegedienst mit freundlicher Genehmigung des Verlages Vincentz GmbH [&] Co. KG erstellt. Das Magazin „pflegepartner“ erscheint sechsmal im Jahr und wird unseren Klientinnen und Klienten regelmäßig kostenfrei von unseren Pflegekräften mitgebracht. Interessenten, die nicht bei uns Kunde sind, können es, solange der Vorrat jeweils reicht, kostenfrei in unserem Büro in der Alten Straße 3 in Merzhausen bei Freiburg abholen.

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