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Auf Schusters Rappen

  • Autorenbild: Oliver Meißel
    Oliver Meißel
  • 1. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Menschen ab 65 Jahren sollten sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) 150 bis 300 Minuten in der Woche ausdauernd bewegen. Warum Wandern dafür besonders geeignet ist, erklärt aktuell das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).


In einem Themendossier auf seiner Website geht das BIÖG ausführlich auf die Vorzüge des Wanderns für ältere Menschen ein. Wandern sei gut für Herz und Kreislauf und trage dazu bei, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle zu senken, so die Fachbehörde, die als Einrichtung unter dem Dach des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) agiert. Wandern trainiere zudem die Haltemuskulatur des Körpers und stärke die Trittsicherheit, führt die Einrichtung weitere Vorzüge an. ,,Auch die Denkleistung wird verbessert, denn Bewegung fördert die Kreislaufzirkulation und mit ihr den Sauerstofftransport auch zum Gehirn. Bewegung wirkt sich zudem positiv auf den Insulinspiegel aus und regt den Zuckerstoffwechsel an. Menschen mit Diabetes mellitus sollten jedoch darauf achten, eine Unterzuckerung während des Wanderns zu vermeiden. Wie vor jeder körperlichen Belastung, sollte auch beim Wandern vor dem Start der Blutzucker gemessen werden. Es könne zudem sinnvoll sein, Traubenzucker und langsam ins Blut gehende Kohlenhydrate zur Wanderung mitzunehmen, rät die Behörde.



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Wandern ist auch für die Psyche gut


Auch zur Förderung der psychischen Gesundheit könne das Wandern beitragen, führt das Dossier aus, denn: „,Bewegung und das Naturerleben


helfen dabei, zu entspannen und Abstand vom Alltag zu gewinnen. Wandern unterstützt die Produktion von Botenstoffen im Gehirn, die zu einer ausgeglichenen psychischen Gesundheit tragen. Durch die Bewegung werden zudem Stresshormone im Körper abgebaut. Bei vielen Menschen nimmt durch die Bewegung in der Natur auch die Reizbarkeit ab, Verspannungen lösen sich und sie reagieren ausgeglichener in ihrem sozialen Umfeld."


Worauf Sie achten sollten


Im Folgenden gibt das BIÖG konkrete Tipps, worauf geübte und ungeübte Wanderfreunde achten sollten, wenn sie sich auf eine Tour begeben: So seien für den Anfang kurze Touren mit geringem Höhenunterschied zu empfehlen. ,,Faustregel: Sie sollten sich beim Wandern immer ohne Anstrengung unterhalten können. Schätzen Sie Ihre Kräfte realistisch ein - oft wird das Gehen am Ende einer Wanderung etwas unsicherer und die Verletzungsgefahr steigt. "


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Beim Wandern sollten Sie sich ohne Anstrengung unterhalten können.


Beim Wandern in den Bergen rät die Fachbehörde zu einer Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Tagen vor Ort, vor allem in größerer Höhe und formuliert weitere Tipps: „Meiden Sie möglichst die Mittagssonne und achten auf wirksamen Sonnenschutz. Es ist außerdem sehr wichtig, dass Sie unterwegs viel trinken: Pro Tag und Person mindestens zwei Liter. Außerdem empfiehlt es sich, auf üppige Mahlzeiten zu verzichten und leichte Kost zu sich zu nehmen.


Die Vorteile auf einen Blick


Abschließend fasst die Behörde „kurz & knapp zusammen, warum es sich lohnt, das Wandern als Ausdauersportart für sich zu entdecken: Denn es


  • ist gut für Herz und Kreislauf

  • trainiert die Haltemuskulatur.

  • fördert den Gleichgewichtssinn.

  • kann die Stimmung verbessern. und die Denkleistung fördern!


Auf www.gesund-aktiv-aelter-werden.de informiert das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wanderverband, warum Wandern die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert und worauf ältere Menschen achten sollten.



 
 
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