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  • Thomas Seiffert

Für pflegende Angehörige: Wie Sie bei hoher Beanspruchung Resilienz entwickeln

Hohe körperliche Belastung, großer Verantwortungsdruck und dauerhafter psychischer Stress: Die familiäre Pflege geht oft mit einer extremen Beanspruchung einher. Wie schaffen es pflegende Angehörige, Herausforderungen und Krisen so zu gestalten, dass die eigene Gesundheit nicht auf der Strecke bleibt. Oder anders gefragt: Was macht uns stark?


Das Zauberwort hier heißt Resilienz. Das ist die Widerstandskraft, damit Menschen schwierige Herausforderungen bewältigen können. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen: resilire = abprallen. Es ist quasi das psychische Immunsystem.


Die Resilienz stärkt zum Beispiel:

  • Optimismus und Akzeptanz von Unabänderlichem

  • Aufmerksam statt auf Probleme auf mögliche Lösungen zu richten

  • Sofern man sich in einer Opferrolle fühlt, diese verlassen, nicht in Selbstmitleid und Schuldzuweisungen verfallen, sondern eigene Handlungsspielräume nutzen

  • Bereitschaft, eigene Muster zu hinterfragen

  • Nicht in selbstschädliches Grübeln verfallen

Und: Lernen Sie, nein zu sagen. Lehnen Sie Dinge ab, die Ihnen zu viel werden. Bewegen Sie sich. Beschäftigen Sie sich mit Dingen, die Ihnen wichtig sind. Seien Sie stolz auf Ihre Leistungen.

Obiger Text ist eine Zusammenfassung eines Beitrages aus „pflegepartner – Das Magazin für pflegende Angehörige“ und wurde vom FSP Pflegedienst mit freundlicher Genehmigung des Verlages Vincentz GmbH & Co. KG erstellt. Das Magazin „pflegepartner“ erscheint sechsmal im Jahr und wird unseren Klientinnen und Klienten regelmäßig kostenfrei von unseren Pflegekräften mitgebracht. Interessenten, die nicht bei uns Kunde sind, können es, solange der jeweilige Vorrat reicht, kostenfrei in unserem Büro in der Alten Straße 3 in Merzhausen bei Freiburg abholen.

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